Wir können mehr liefern, als manche behaupten!

Wir können mehr liefern, als manche behaupten!

In großer Regelmäßigkeit und immer öfter wundern sich Kunden von uns, dass sie bei uns verlagseigene D & D-Bücher im Sortiment entdecken, von denen ihnen Buchhändler erzählt haben, dass sie nicht mehr lieferbar seien. Es geht hier um einen Sachverhalt, der für uns sehr ärgerlich und geschäftsschädigend ist und zu dem wir hiermit Aufklärung betreiben wollen: 

Wenn jemand in einer Buchhandlung nach einem Buch fragt, das der Buchhändler nicht vorrätig hat, dann hat der Buchhändler zwei Möglichkeiten:

  1. Er kann einerseits schauen, ob sein Großhändler dieses Buch führt. Jede Buchhandlung in Deutschland hat in der Regel mindestens einen der drei großen deutschen Buchgroßhändler (oder auch einen anderen kleineren) als Lieferanten, der ihm die bei ihm lagernden Titel über Nacht liefern kann. Hat sein Großhändler einen Titel nicht an Lager, weil der Titel beispielsweise schon etwas älter und/oder nicht mehr so umsatzstark ist, dann gibt es noch eine zweite Möglichkeit, nämlich folgende:
  2. Der Buchhändler schaut im Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) nach, ob der Titel überhaupt noch lieferbar ist und wenn ja, woher er bezogen werden kann. Das VLB ist das Zentralverzeichnis, in dem alle Verlage alle Ihre Titel anmelden und mit allen notwendigen Daten hinterlegen. Dort kann jeder Buchhändler alle Informationen einsehen mit exakten Bestellkontaktdaten des herausgebenden Verlags. 

Aufgrund der weit überproportional gestiegenen Porto- und Versandkosten in den letzten 10 Jahren (durch teurere Energie, stark gestiegene Mindestlöhne, Wegfall der Versandmöglichkeit der "Büchersendung" bei der Post usw.) entscheiden sich immer mehr Buchhändler dafür, nicht mehr bei Verlagen direkt einzelne Bücher zu beziehen, sondern ihren Kunden nur noch das anzubieten, was sie von ihrem Großhändler direkt ab Lager beziehen können. 

Statt ihren Kunden gegenüber dann ehrlich zu sein und zu erklären, dass sie den Aufwand nicht haben wollen, einen Artikel direkt beim Verlag zu bestellen, weil ihre Marge in diesem Fall wegen der Portokosten vielleicht nicht so groß ist, erklären viele dann einfach, der Artikel sei nicht mehr lieferbar. Hinsichtlich seines Großhändlers mag das zwar stimmen, nicht aber im Blick auf das Buch selbst. Wenn Du also von einem Buchhändler eine solche Aussage hörst, sei skeptisch und schau zuerst beim herausgebenden Verlag nach. 

Solche Buchhändleraussagen werden die nächsten Jahre vermutlich deutlich zunehmen, da inzwischen nicht mehr alle drei großen Großhändler daran interessiert zu sein scheinen, Artikel von kleineren Verlagen überhaupt noch in ihre Lager aufzunehmen. Aber mit all diesem Wissen im Hinterkopf weißt Du nun zukünftig, dass "nicht lieferbar" oft nur "keine Lust wegen womöglich kleiner Marge" heißt und dass wir als Verlag weit mehr liefern können, als manche behaupten. In konkreten Zahlen: Wir haben über 200 D & D- und WeG-Artikel lieferbar, bei den Großhändlern, bei denen wir gelistet sind, sind allerdings kaum irgendwo mehr als die 30 umsatzstärksten Artikel am Lager.

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D & D Medien 2026